Coronavirus

Auf dieser Seite veröffentlichen wir laufend Informationen, die in Zusammenhang mit unserer Tätigkeit und den Auswirkungen des Coronavirus stehen.

Stand 4. Januar 2022

 

Erreichbarkeit der Geschäftsstelle

Unser Telefon ist momentan zu den üblichen Zeiten nur unregelmässig besetzt (Mo – Fr, 9:00 – 13:00 Uhr). Bitte schreiben Sie uns eine kurze Mail auf info@filmstiftung.ch, wir rufen Sie daraufhin baldmöglichst zurück.

 

Einreichen von Förderanträgen ab 2022

Die Covid-Schutzmassnahmen bei Dreharbeiten sind leider zu einer Art Normalität geworden und werden daher in der Filmförderung ab 2022 auch als solche behandelt: Förderanträge, die ab Januar 2022 eingereicht werden, müssen weiterhin Budgets inklusive Zusatzkosten für Covid-Schutzmassnahmen in einer separaten Spalte enthalten (Budgetvorlage, s. Webseite des BAK). Eine Nachfinanzierung dieser Zusatzkosten ist jedoch nicht mehr möglich. Die Zusatzkosten für Covid-Schutzmassnahmen müssen ab 2022 über die herkömmliche Projektfinanzierung gedeckt werden. Entsprechend dürfen die Covid-spezifischen Finanzierungsposten (895,896,896) im Finanzierungsplan nicht mehr aufgeführt sein.
Als anrechenbare Zusatzkosten gelten die Kosten für Covid-Schutzmassnahmen, die für die vorgesehenen Dreharbeiten zwingend nötig sind. Die Zusatzkosten müssen detailliert und projektbezogen begründet werden. Standardisierte Schutzkonzepte werden nicht mehr akzeptiert.

Für Projekte, die ab 2022 eine Förderzusage erhalten, gibt es nur noch in begründeten Einzelfällen die Möglichkeit für eine Covid-Nachfinanzierung: Sollten aufgrund der Pandemie aussergewöhnliche Zusatzkosten entstehen, die über die Kosten für Covid-Schutzmassnahmen hinausgehen und daher nicht im Budget inkludiert sind (z.B. Drehunterbrüche), muss beim zuständigen Kanton ein Gesuch auf Ausfallentschädigung gestellt werden. Spricht der Kanton kein oder zu wenig Geld, kann bei den beteiligten Förderern ein Nachfinanzierungsgesuch eingereicht werden.

 

Übergangslösung für Projekte, die zwischen 2019-2021 eine Förderzusage erhalten haben

Für Projekte, die zwischen 2019-2021 eine Förderzusage erhalten haben, gilt weiterhin, dass die Zusatzkosten via Ausfallentschädigung der Kantone finanziert werden müssen (s. weiter unten) und der restliche Betrag mittels einer Covid-Nachfinanzierung pro rata zwischen den beteiligten Förderern aufgeteilt wird (BAK, SRG und Regionalförderer). Falls seitens der Kantone kein Geld gesprochen wird, werden die Zusatzkosten seitens Förderer mittels einer Covid-Nachfinanzierung in Höhe von maximal 80% übernommen.
Die Covid-Zusatzkosten werden gemäss bisheriger Praxis vom BAK und/oder den zuständigen Förderinstitutionen geprüft. Für das Nachfinanzierungsgesuch ist vor und nach den Dreharbeiten weiterhin das Formular «Covid-19-Gesuch Nachfinanzierung» (Excel) vollständig einzureichen. Dasselbe Formular kann auch im Ausfallentschädigungsgesuch beim Kanton als Beilage verwendet werden.

 

Gesuche auf Covid-Ausfallentschädigung beim Kanton

Die Covid-Nachfinanzierung via Filmförderer für Projekte, die zwischen 2019-2021 eine Förderzusage erhalten haben, ist grundsätzlich subsidiär zu den Corona-Hilfsmassnahmen von Bund und Kantonen (sog. Ausfallentschädigungen). Zuständig für die Corona-Hilfsmassnahmen ist jeweils der Kanton, in welchem die Produktionsfirma ihren Sitz hat. Informationen für im Kanton Zürich ansässige Produktionsfirmen sind auf der Webseite der Fachstelle Kultur zu finden.

 

Gesetzliche Grundlagen und wichtige Termine für Gesuche auf Covid-Ausfallentschädigung

Die Corona-Hilfsmassnahmen von Bund und Kantonen stützen sich auf das Covid-19-Gesetz. Der Bundesrat hat die in Artikel 11 Covid-19-Gesetz vorgesehenen Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor in der Covid-19-Kulturverordnung konkretisiert und am 17. Dezember 2021 geändert.

Der letzte Eingabetermin für Gesuche um Ausfallentschädigungen war vorerst am 30. November 2021. Das Bundesparlament hat am 17. Dezember 2021 jedoch die Verlängerung des Covid-19-Gesetzes beschlossen, so dass die Unterstützungsmassnahmen für den Kultursektor ab 2022 fortgesetzt werden können. Die Kantonsparlamente müssen nun die entsprechenden Budgetmittel freigeben. Aktuelle Informationen zu den Ausfallentschädigungen finden Sie jeweils auf der Webseite der Fachstelle Kultur.

 

Weitere Informationsquellen

Für den Kulturbereich

 

Für Filmschaffende

  • Der SSFV, Berufsverband der professionellen Filmschaffenden, stellt Informationen für Filmschaffende zur Verfügung.
  • Suissimage unterstützt Menschen der film- und audiovisuellen Branche, die in finanzielle Not geraten – Link zur Webseite.
  • Die Produzentenverbände GARP, IG und SFP haben nach dem Beschluss des Bundes vom 28.10.2020 ein Merkblatt bzgl. Dreharbeiten während Corona erarbeitet. Zu finden auf der Webseite des SFP.

 

Allgemeine Informationen für Unternehmen und Selbständige